Wie bespreche ich die Mediation im Beratungsraum und mit dem Vorgesetzten?
Mediation: Wie kann man sie als Betriebsarzt verhandelbar machen?
Als Betriebsarzt sind Sie regelmäßig mit Situationen konfrontiert, in denen Spannungen am Arbeitsplatz eine Rolle bei krankheitsbedingten Fehlzeiten spielen. Ob es sich um einen Konflikt über die Wiedereingliederung, ein angespanntes Verhältnis zum Vorgesetzten oder einen langfristigen Arbeitskonflikt handelt, Mediation kann eine wirksame Lösung sein. Es zeigt sich jedoch, dass die Mediation bei weitem nicht immer genutzt wird. Wie macht man sie verhandelbar, sowohl im Beratungszimmer als auch mit dem Arbeitgeber?
- Erkennen von Signalen
Viele Arbeitnehmer nennen den Konflikt nicht direkt als Ursache für ihre Abwesenheit. Sie sprechen z. B. von "Stress", "schwierigem Arbeitsklima" oder "Unverständnis des Vorgesetzten". Als Betriebsarzt können Sie weitere Fragen stellen:
- Wie ist das Verhältnis zum Vorgesetzten oder zu den Kollegen?
- Gibt es Spannungen im Zusammenhang mit der Wiedereingliederung oder den Arbeitsbedingungen?
- Hat es Gespräche zur Verbesserung der Situation gegeben?
Wenn klar wird, dass es sich um einen Konflikt handelt, kann eine Mediation eine geeignete Maßnahme sein. Bei einem Konflikt kann es z. B. um Arbeitsinhalte, Arbeitsbedingungen, Arbeitsbeziehungen oder Beschäftigungsbedingungen gehen.
- Überwindung von Widerständen
Viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben Hemmungen, eine Mediation zu beginnen:
- Mitarbeiter: "Was ist, wenn mein Arbeitgeber dies gegen mich verwendet?"
- Erläuterung: Die Mediation ist vertraulich und es geht nicht um Schuldzuweisungen oder Rache, sondern darum, eine gemeinsame Lösung zu finden.
- Arbeitgeber: "Warum Mediation, wenn wir bereits Gespräche führen?"
- Erläuterung: Ein neutraler Dritter trägt dazu bei, dass das Gespräch offen und konstruktiv bleibt, was die Chancen auf eine dauerhafte Lösung erhöht.
- Arbeitgeber: "Es gibt überhaupt keinen Konflikt!"
- Erläuterung: Ein Konflikt, auch im Sinne der STECR-Richtlinie, liegt vor, wenn eine Partei eine Störung in der Arbeitsbeziehung erlebt. Die Mediation kann dazu beitragen, die Dinge verhandelbar zu machen und eine Eskalation zu verhindern.
- Beide Parteien: "Ist Mediation nicht teuer?"
- Erläuterung: Die Kosten sind in der Regel niedriger als bei langfristigen Fehlzeiten oder Gerichtsverfahren.
- Mediationsvorschläge im Beratungszimmer
Wenn die Mediation als Option diskutiert wird, ist es hilfreich, konkrete Vorteile zu nennen:
- Die Mediation verhindert eine Eskalation und langfristige Auswirkungen.
- Das Verfahren ist kurz und konzentriert sich auf praktische Lösungen.
- Beide Parteien behalten die Kontrolle über das Ergebnis.
Voorbeeldzin om te gebruiken:
“Ik zie dat er spanningen zijn die invloed hebben op uw werk. Een neutrale mediator kan helpen om het gesprek te begeleiden en tot een oplossing te komen. Mediation is vertrouwelijk en wordt vaak door de werkgever gefaciliteerd. Is dat iets waar u voor openstaat?”
- Besprechung der Mediation mit dem Arbeitgeber
Auch die Arbeitgeber zögern manchmal, die Mediation in Anspruch zu nehmen. Sie können dies verhandelbar machen, indem Sie:
- Vergleichen Sie die Kosten der Mediation mit den Kosten langfristiger Fehlzeiten.
- Es soll klargestellt werden, dass die Mediation kein juristisches Verfahren ist, sondern ein konstruktiver Prozess.
- Es wird darauf hingewiesen, dass die Mediation schnell eingeleitet werden kann und oft schon nach wenigen Wochen zu Ergebnissen führt.
Direkte Überweisung
Wil je een werknemer of werkgever begeleiden naar mediation of wil je meer informatie of overleg? Neem contact op via info@vanopstalenpartners.nl of bel naar (024) 366 09 44.
Conclusie
Mediation is een krachtig instrument om arbeidsconflicten op te lossen en verzuim te verminderen. Door het tijdig bespreekbaar te maken, help je zowel werknemer als werkgever om samen tot een duurzame oplossing te komen.
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